Abmahnungen sorgen für Empörung
Das Internet wird von Millionen Menschen genutzt, doch ein Großteil von ihnen kennt sich nicht ausreichend mit dem geltenden IT-Recht aus. So kommt es, dass im Internet oftmals unwissentlich gegen Gesetze und Regelungen verstoßen wird.
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Die Folge davon ist nicht selten eine Abmahnung. Diese Mahnschreiben werden häufig an Nutzer von Tauschbörsen versandt, oder an Leute, die einen Markenrechtsverstoß begangen haben. Da es gerade für Laien sehr schwierig ist, den Überblick über alle Verordnungen zu behalten, ist eine Abmahnung für die meisten eine böse Überraschung, mit der sie nicht gerechnet haben. Tatsächlich wird es den Internetnutzern hierzulande nicht gerade leicht gemacht, sich über die Gesetze und Verordnungen des Medienrechts zu informieren. Die nötigen Informationen sind nicht nur schwer erhältlich, sondern auch schwer verständlich. Dabei wäre es ein Leichtes, die Gesetze in abgeänderter (also für Laien verständlicher) Form im Internet zu veröffentlichen. Dass dies nicht schon längst geschehen ist, wird von den Verantwortlichen damit begründet, dass man die Bürger nicht unnötig verwirren möchte. Offenbar wird der Bevölkerung nicht zugetraut, dass sie solche Informationen verstehen und umsetzen könnte, wenn sie sie denn erhalten würde. Lieber lässt man die Leute im Unklaren und klärt sie erst im Nachhinein über falsches Verhalten auf, indem man ihnen ein kostspieliges Mahnschreiben von einer Kanzlei zukommen lässt. Kein Wunder also, dass viele Menschen empört reagieren. Allerdings gibt es nur wenig, was man im Nachhinein tun kann, um sich gegen eine Abmahnung zu wehren. Wichtig ist, dass man sich bei einer Abmahnung Hilfe sucht. Denn ohne einen Anwalt kann man kaum etwas ausrichten. Wenn man sich einen Rechtsbeistand sucht, ist es allerdings wichtig, mit dem Anwalt vorher ein Pauschalhonorar zu vereinbaren. Ansonsten besteht die Gefahr, dass unkalkulierbare Zusatzkosten entstehen.







