PKV für Selbständige und Studenten
Da Selbständige keinen Arbeitgeber besitzen, welcher in diesem Fall den Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung leisten würde, müssen sie für ihre Kosten zur Krankenversicherung grundsätzlich allein aufkommen. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber freien und selbständigen Erwerbstätigen die Möglichkeit geschaffen, über eine so genannte freiwillige Krankenversicherung bereits frühzeitig in eine private Krankenversicherung zu wechseln.
Natürlich muss der Versicherungsnehmer dann auch den Krankenversicherungsbeitrag in vollem Umfang selbst aufbringen, allerdings gestaltet sich gerade in jungen Jahren, wenn der Gesundheitszustand des Versicherten noch optimal ist, der Beitrag häufig geringer als bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Oftmals kann der fehlende Arbeitgeberanteil dann spürbar abgemildert werden.
Aber nicht nur der Kostenfaktor spielt bei der Entscheidung für eine private Krankenversicherung eine ausschlaggebende Rolle, sondern auch der Leistungsumfang der zahlreichen Versicherungsgesellschaften. So wird der Versicherungsnehmer schnell feststellen, dass er im Vergleich zu den Standardtarifen der gesetzlichen Krankenversicherung einen ansprechenderen Leistungsumfang mit einem Volltarif der privaten Krankenversicherung in Anspruch nimmt. Des Weiteren ist es mittlerweile bei vielen Versicherern möglich, dass Zusatzleistungen wie beispielsweise Krankentagegeld in attraktiver Höhe mitversichert werden können. Speziell für Selbständige ist dies besonders wichtig, denn sie kommen nicht in den Genuss einer Lohnfortzahlung und können bei einer schwerwiegenden Krankheit und einem längeren Arbeitsausfall ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten.
Studenten können neben einer Familienversicherung auch die private Krankenversicherung nutzen, denn sie bietet in der Regel nicht nur bessere Leistungen, sondern ist häufig auch günstiger als die gesetzliche Krankenversicherung.
Damit Studenten eine private Krankenversicherung überhaupt nutzen können, ist es erforderlich, dass sie sich drei Monate nach der Immatrikulation von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse befreien lassen. Im Anschluss können dann die günstigen Studententarife der privaten Krankenversicherungen genutzt werden, welche von den meisten Versicherungsgesellschaften bereits zu sehr niedrigen Preisen angeboten werden. Des Weiteren ist es durch eine frühzeitige Versicherung durchaus möglich, dass sich der Student für später attraktive Beiträge sichert.
Der Wechsel in eine private Krankenversicherung bietet den Studenten viele Vorteile. Hierzu gehören unter anderem die günstigen Studententarife, die individuell gestaltbaren Leistungsmodelle, der Verzicht auf Zuzahlungen und Praxisgebühren und natürlich die Behandlung als Privatpatient.
Prinzipiell ist der Leistungsumfang einer privaten Krankenversicherung stets größer als der Leistungsumfang bei der gesetzlichen Krankenkasse, zumal die Beiträge auch nicht nach dem Einkommen, sondern anhand des Alters und des Gesundheitszustandes des Studenten berechnet werden.
Ein entsprechender Versicherungsvergleich kann dem Studenten bei der Suche nach einem passenden Anbieter behilflich sein. Gerade das Internet bietet zahlreiche Vergleichsportale und Tarifrechner kostenfrei an, welche schnell und einfach zu bedienen sind.
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